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Berufsbild Chemie­laborant

Du bist Chemielaborant (m/w/d)? Dann bewirb dich jetzt auf unsere freien Stellen!

Versuche und Experimente, Dokumentationen und Analysen – Entdecke deine Möglichkeiten als Chemielaborant

Für alle, die schon in der Schule Chemie geliebt haben, ist Chemielaborant als Aus- oder Fortbildungsberuf definitiv eine interessante Option. Denn hier kannst du deine Begeisterung für die Chemie jeden Tag aufs Neue ausleben und immer wieder neu entdecken. Und: Das Aufgabengebiet für Chemielaboranten hat sich im Laufe der letzten Jahre und Jahrzehnte stark erweitert. Es geht nicht mehr „nur“ um chemische Untersuchungen, Versuche und Experimente, sondern auch zunehmend um die anschließende Dokumentation der Ergebnisse und die Durchführung von qualitativen und quantitativen Analysen und Auswertungen.
Neben den chemischen Grundlagen lernen Sie in der Ausbildung zum Chemielaborant aber auch interessante und wichtige Kenntnisse aus Bereichen der Biologie, der Physik und der Umwelt-und Giftkunde.

Deine Aufgaben als Chemielaborant:

Chemielaboranten bereiten zunächst einmal ganz klassisch chemische Untersuchungen und Versuchsreihen vor bzw. führen diese durch. Dafür analysieren sie die Stoffe, trennen bestehende oder neu zusammengesetzte Stoffgemische und stellen chemische Substanzen her. Diese Arbeiten werden penibel genau und für andere nachvollziehbar dokumentiert und die protokollierten Ergebnisse werden im An- und Abschluss natürlich auch ausgewertet.

Es geht beim Chemielaboranten also um weit mehr als das Zusammentragen von chemischen Stoffen im Reagenzglas. Du trägst (Teil-)Verantwortung für wichtige Forschungs- und Entwicklungsaufgaben, die für ein Produkt, für ein Unternehmen oder vielleicht sogar für die ganze Menschheit wichtig sind.

Da im Labor oft mit gefährlichen Substanzen wie Gasen, Dämpfen und auch Säuren gearbeitet wird, werden Schutzbrille und weitere Schutzbekleidung wie Kittel und Handschuhe nach wie vor getragen. Das Basiswissen für deine Sicherheit und die deiner Kolleginnen und Kollegen lernen Sie bereits im ersten Jahr der Ausbildung.

Die Voraussetzungen für Chemielaboranten:

Chemielaborant kann man theoretisch mit jedem Schulabschluss oder sogar ohne Abschluss werden. Die besten Chancen auf einen Aus- oder Fortbildungsplatz zum Chemielaborant haben Sie mit einem Abitur bzw. Fachabitur, am besten auch mit guten Noten in den Naturwissenschaften, in Mathematik und Englisch.

Für die tägliche Arbeit im Labor ist Sorgfalt und eine ruhige Hand ebenso wichtig wie analytische Fähigkeiten, Motivation für die Ausbildung und Lernbereitschaft. Vor allem Statistik und Prozentrechnung werden im Labor immer wieder benötigt.

Perspektiven und Weiterbildungs­möglichkeiten für Chemielaboranten:

Seit dem 1. August 2020 gilt für die Ausbildung zum Chemielaboranten eine neue Berufsausbildungsverordnung. Die bestehende Verordnung im Laborbereich Chemie, Biologie und Lack wurde um die Wahlqualifikationen „Digitalisierung in Forschung, Entwicklung, Analytik und Produktion“ sowie „Arbeiten mit vernetzten und automatisierten Systemen“ ergänzt. Damit sollen Auszubildende Fähigkeiten erlernen, die für die Arbeit in einer digitalen Laborumgebung erforderlich sind, um bei Bedarf in virtuellen Teams zu arbeiten oder Simulationen mithilfe von digitalen Daten durchzuführen. In der Wahlqualifikation „Arbeiten mit vernetzten und automatisierten Systemen“ lernen die Auszubildenden, wie digitale Systeme eingerichtet und optimiert werden.

Das Berufsbild bietet also eine Menge von Möglichkeiten, um sich während und nach der Ausbildung (weiter) zu qualifizieren und zu spezialisieren – entsprechend interessante und gut dotierte Anstellungsverträge sind für gelernte Chemielaboranten die Regel.

Nutze die Möglichkeiten mit und bei ALPHA STAFF:

Erweitere und stärke deine Berufserfahrung im Labor eines der erstklassigen Unternehmen, die wir personell beraten. Oder tue etwas für deine Weiterentwicklung, mache eine Fortbildung und besuche gegebenenfalls berufsbegleitend eine Technikerschule. Wir beraten und begleiten dich gerne bei deiner Karriere – so oder so.

 

 

 

 

*alle Angaben sind (m/w/d) – Um eine bessere Lesbarkeit zu gewährleisten, verwenden wir im Text nur die männliche Form. Die Ausführungen und Angaben sind aber nicht geschlechtsspezifisch gemeint, sondern beziehen sich auf alle Geschlechter.

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Wissenswertes zur chemischen Industrie:

Deutschland ist Europas größte Chemienation, im weltweiten Vergleich rangiert die deutsche Chemie- und Pharmaindustrie auf Platz vier. Die deutsche Chemie bildet die Basis vieler Wertschöpfungsketten und ist wichtiger Impulsgeber für Innovationen in zahlreichen anderen Branchen. Damit ist die Branche nicht nur einer der bedeutendsten, sondern auch der vitalsten Wirtschaftszweige in Deutschland und Europa.

Die chemische Industrie ist mit 195,5 Milliarden Euro Umsatz (Platz 3 nach Autoindustrie und Maschinenbau), rund 453.000 Mitarbeiter (Platz 6 nach Maschinenbau, Auto- und Elektroindustrie, Metall und Ernährung), und rund 7,2 Milliarden Euro Investitionen (Platz 2 nach der Autoindustrie) einer der bedeutendsten Wirtschaftszweige in Deutschland.

In der chemischen Industrie werden für viele andere Wirtschaftszweige die benötigten Stoffe hergestellt, u. a. für die Kunststoff-, Lebensmittel-, Automobil-, Glas-, Petro- und Baustoffindustrie, für Wasch- und Körperpflegemittel und den Maschinenbau. Fast 2.200 Unternehmen gehören in Deutschland zur chemischen Industrie, mehr als 90% davon sind kleine und mittlere Unternehmen. Durch zukunftsorientierte Entwicklungen und Innovationen ist die Branche weiter am Wachsen, mit sehr interessanten Jobperspektiven.